Mythos teurer Interim Professional

Mythos „teurer“ Interim Professional

Ein Interim Professional kann sich voll seiner Aufgabe widmen, während angestellte Führungskräfte sich um vieles Andere kümmern müssen.

Immer wieder werden wir darauf angesprochen, dass die Tagessätze für einen Interim Professional auf ein Jahr hochgerechnet viel höher sind als die Gehälter vergleichbarer Manager in Festanstellung. Dass dieser Vergleich hinkt, wollen wir hier aufzeigen.

Festangestellte können nicht zu 100% ihrer Arbeitszeit operativ sein

Die jährlichen Kosten eines Festangestellten sind höher als sein Bruttogehalt, seine effektive Arbeitszeit ist deutlich niedriger als die nominelle. Denn: Kein angestellter Manager kann sich zu 100 Prozent seiner Zeit mit operativen Aufgaben befassen. Er muss sich um die eigene Karriere kümmern und um die seiner Mitarbeiter. Urlaub, Fortbildung und Krankheit gehen von seinem Arbeitszeitkonto ab – jedoch nicht von seiner Gehaltsabrechnung. Von der unvermeidlichen Firmenpolitik ganz zu schweigen. Dies ist andererseits gut so, denn er sorgt sich um sein Kollegium, um den Zusammenhalt seines Teams. Dies kostet Zeit, ist aber unerlässlich innerhalb eines Unternehmens.

  Manager in Festanstellung
(mittlere Ebene)
Kosten (pro Jahr)
(Summe aus Fix­gehalt, Lohn­neben­kosten und flexiblen Gehalts­bestand­teilen)
150.000 €
Effektive Arbeitstage (pro Jahr)
(Werktage ohne Feiertage, abzüglich Krankheit, Urlaub, Fortbildung, Firmeninterna)
150
Kosten pro effektiven Arbeitstag 1.000 €

Tagessätze von Interim Professionals richten sich nach Position, Aufgaben und wie speziell die Anforderungen im Detail sind. Die Spanne reicht von 800 € bis 2.500 € pro Tag, im Mittel liegen die meisten Tagessätze um 1.200 €.

Interim Professionals werden ausschließlich nach geleisteten Arbeitstagen bezahlt

Bei einem Externen zahlt der Kunde nur die tatsächlich erbrachten Einsatzzeiten, auf Tagessatzbasis. Beim Kunden arbeitet der Externe im Gegensatz zum Festangestellten nur für die vereinbarten Ziele und Aufgaben, mit minimaler Einarbeitungszeit. Krankheits- und Urlaubstage gehen zu Lasten des Interim Professionals, nicht zu Lasten des Kunden. Und der Externe muss sich in kurzen Zeiträumen an seinen Ergebnissen messen lassen, was die Ziel- und Leistungsorientierung gegenüber dem Festangestellten deutlich verstärkt.

Interim Professionals: Leistung, Knowhow, Erfahrung ohne Kompromisse